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Universität
des Saarlandes
Fachschaft Computerlinguistik
Proceedings 17. StuTS
Dimli
Wir, unsere Heimat und unsere Sprache
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Suvar
Temizbas
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Erklärung
des Namens
Auch
mein Volk hat wie alle anderen Nationen mehrere Namen (wie für
die Deutschen, zum Beispiel, auch die Begriffe Germans, allemands
oder alman existieren). Einige von uns nennen sich, hauptsächlich
im Norden unseres Landes, »Kird« und »Kirmanc«.
Viele Ausländer, wie die Türken zum Beispiel, nennen uns
»Zaza«. Ich kannte ursprünglich den Namen »Dimli«
für meine Muttersprache und Volk. Dieser Name ist, wie ich
im nachhinein festgestellt habe, hauptsächlich im Süden
verbreitet. Alle diese drei Benennungen bezeichnen ein Volk mit
einer eigenen Sprache, Kultur und somit einer eigenen Identität.
Die Begriffe »Kird, Kirmanc« wurden früher im Osmanischen
Reich für die ðBeys, Agas und SeyhsÐ benutzt; also
für die Großgrundbesitzer. Aber im Laufe der Zeit wurden
diese beiden Namen im Raum Dersim auch vom Volk benutzt. Aber auch
der Name ðDimliÐ, der wahrscheinlich mit einem Gebiet am
Kaspischen Meer, das ðDaylemÐ heißt, verwandt ist,
zu tun hat und ðZazaÐ werden oft gebraucht. Wie schon erwähnt,
bezeichnen alle diese Namen ein Volk, das zu den ältesten Völkern
im Mittleren Osten gehört und vor dem Aussterben bedroht ist.
Wenn von ihnen in der Türkei einmal die Rede ist, werden sie
in der türkischen Sprache als die Östler (Dogulu) oder
als ðBergtürkenÐ oder in den letzten Jahren auch als
ðKurdenÐ (ðKürtlerÐ) bezeichnet. Die Dimli
werden in der türkischen Sprache pauschal als Kurden eingestuft.
Die Kurmancen jedoch benutzen schon in den letzten Jahrzehnten den
Begriff ðKurdeÐ für sich. Dementsprechend wird Kurmanci
als Kurdisch hervorgehoben und die Dimli-Sprache als ein kurdischer
Dialekt verdrängt.
In
regionalen kurdischen Sendungen im Irak, in der Türkei und
im Ausland, zum Beispiel in der Bundesrepublik, wird nie in der
Dimli-Sprache gesendet, nicht einmal ein Volkslied. Auch in all
den kurdischen Sendungen wird über die Existenz der Dimli und
ihrer Sprache, genauso wie in der türkischen Öffentlichkeit,
geschwiegen.
Verbreitung
Etwa 6 bis 8 Millionen Menschen über die genauere Bevölkerungszahl
der Dimli liegen offiziell keine konkreten Angaben vor leben auf
einem 65.000 km2 großen Gebiet, das etwa die Größe
von Bayern hat. Dieses Gebiet befindet sich auf dem 37. bis 41.
nördlichen Längengrad und 37. bis 43. östlichen Breitengrad.
Heute gehört es nach dem politischen Maßstab der Türkei
an. Das Wohngebiet umfaßt im Osten der Türkei die Wasserscheide
der beiden bekannten Flüsse Euphrat und Tigris. Es reicht im
Osten weit über die Städte Gimgim (Varto) und Cevlig (Bingöl),
im Westen bis an die Städte Sewas (Sivas) und Malatya; im Norden
bis zu der Umgebung der Städte Erzincan und Erzurum und im
Süden bis zu den Städten Adiyaman und Sewreg (Siverek).
[Siehe hierzu auch die Karte.]
Unser
Volk war und ist nicht in der Lage in seinem eigenen Land in Besitz
eines unabhängigen Staates zu sein. Die Dimli sind ein Volk
ohne irgendeine Organisation. Es gibt keinen dimlischen Kulturverein,
keine Rundfunksendung. Es gibt keine politische,soziale, kulturelle
oder religiöse Organisation und keine etablierte Partei, weder
im Heimatland noch im Ausland. Das Volk ist bedroht. Niemand sieht
sie. Niemand weiß von ihrer Existenz. Eine Kultur und eine
Sprache leider noch ohne Lobby.
Ferner
ist in der Türkei das Dimli-Gebiet das Auswanderungsgebiet
Nummer eins. In der Bundesrepublik Deutschland ist schätzungsweise
jeder sechste Migrant aus der Türkei ein Dimli. Es leben etwa
250.000 Dimli in der Bundesrepublik.
Geschichte
Unser Land (»welaté ma«) ist eines der ältesten
Zentren der Welt. Ihre Geschichte geht zurück bis zu den Ursprüngen
der Hurriter (Horiter, Churiter), die ein Bergvolk im nördlichen
Mesopotamien im 3. und 2. Jahrtausend v. Chr. waren. Diese bereiteten
sich am Ende des 18. Jahrhundert v. Chr. aus über Syrien, Palästina
und Ägypten und gründeten um 16. Jahrhundert v. Chr. das
Reich Mitanni. Durch die Hurriter wurde zum ersten Mal eine auf
dem Kriegeradel aufgebaute Staatsform im Vorderen Orient möglich.
Es sind reiche Geschichtsspuren vorhanden, die wahrscheinlich nicht
ausreichend erforscht worden sind. Für den Ursprung unseres
Volkes gibt es mehrere Theorien:
Anatolien-Theorie
(Hurriter, Sumerer)
Daylam-Theorie
Sasaniden-Theorie
Meder-Theorie
Nach der Theorie von Daylem soll unser Volk im Norden des heutigen
Irans am Kaspischen Meer in den Gebieten Daylem und Mazendaran und
dem Gebirge Demavend (Koye Demavendi) gelebt haben. Im 7. und 10.
Jahrhundert nach Chr. haben die »Daylemiten« große
Fürstentümer gegründet und haben außerdem unter
den Völkern eine besondere Rolle, insbesondere wegen der von
ihnen bezahlten Soldaten, gespielt. Damals glaubten die dort lebenden
Daylemiten dem Philosophen Zarathustra. Ferner lebten am Kaspischen
Meer mit den Daylemiten zusammen die Tatziken, Gilyanen und Samaniden.
Das
Dimli-Gebiet war ständig das Schlachtfeld der Geschichte. Im
Jahre 1090 eröffnen einerseits Mongolen und andererseits Araber
den Daylemiten den Krieg. Die Araber dringen nach dem Tode Mohammeds
in dieses Gebiet ein. Ihre Herrschaft bewirkte, daß sehr viele
Daylemiten islamisiert wurden. Die Dimli-Daylemiten siedeln sich
in Anatolien an in den Gebieten von Dersim (Erzincan), Sivas, Erzurum,
Bingöl und Diyarbakir; ferner auch teilweise in den Städten
Mardin, Urfa, Kars und Maras.
Im
16. Jahrhundert wird unser Land Kriegsschauplatz großer Herrscher.
In den kriegerischen Jahren der Perser mit anderen sich befindenden
Völkern findet 1514 der Zusammenschluß der Osmanen und
Kurden statt. So kommt ein großer Teil unseres Landes in den
Händen der Osmanen.
Zum
Ende des 19. Jahrhundert eröffneten die Osmanen unserem Volk
den Krieg, den sie auf brutalster Weise gewannen: Im Nordwesten,
in dem Gebiet von Koçgiri, entsteht 1921 ein großer
Aufstand gegen die Vorherrschaft der Türken in dieses Gebiet.
Im Jahre 1925 entsteht im Süden ein Aufstand unter Führung
von Sech Seid. Er wurde jedoch zwei Monate nach Ausbruch seines
Aufstandes gefangen genommen und einige Monate später gehängt.
Das Ziel dieser Rebellion war die Errichtung eines unabhängigen
Staates unter Beachtung der islamischen Prinzipien, die in der entstandenen
Türkei verletzt wurden.
In
den Jahren 1936/1937 entstand in Dersim (heute auf Türkisch
»Tunceli«) der bewaffnete Kampf gegen eine barbarische
Regierung. Dieser Krieg dauert zwei Jahre unter der Führung
Séch Rizas. Zehntausende aber werden ermordet, und die Türkei
übernimmt auch für Dersim die Macht. Das soziale Netz
der Gesellschaft wurde zerstört. Sprache und Kultur wurden
verboten und eine starke Assimilierungspolitik begann. Die Menschen
wurden in den Westen der Türkei zwangsumgesiedelt oder flohen
in den darauffolgenden Jahren unter fortlaufender politischer und
wirtschaftlicher Unterdrückung massenhaft in den Westen der
Türkei oder nach West-Europa. In den Großstädten
der Türkei (Istanbul, Izmir, Bursa, Adana. Ankara usw.) ist
die Zahl der Dimilen sehr hoch.
Religion
Eines unserer Sprichwörter sagt folgendes aus: »Komo
ki wayire esle xu nevijyeno, beno seyde é bina.« Übersetzt
etwa: »Der, der für sich/sein Eigentum nicht beisteht,
wird des anderen Untertan.«
Während die Dimilen in Zara (bei Sivas) und Varto (Mus) und
Siverek ihre Sprache und die sunnitische Religion bis heute noch
beibehalten konnten, haben sie in anderen Teilen von Sivas und Mittelanatolien
ihre Sprache im Laufe der Generationen vergessen; ihre alewitische
Religion haben sie aber noch bewahren können.
Wann
eine Spaltung der Dimilen in sunnitischen und alewitischen Glauben
erfolgte, kann ich nicht genau sagen. Wir wissen jedoch, daß
auch in den letzten Jahrzehnten sogar in alewitisch-dimilisch dominanten
Gebieten, wie in Erzincan, ganze Dörfer und Stämme zum
sunnitischen Islam unter staatlichem Druck übergetreten sind.
Auch in Dersim (Tunceli) fand in den 80iger Jahren eine staatlich
organisierte Missionierung statt, wo in alewitischen Dörfern
Moscheen aufgebaut wurden und die Kinder in Koranschulen gezwungen
wurden.
Bodenschätze
Die berühmten Flüsse Euphrat und Tigris entspringen in
unserem Land und somit befinden sich auch dort die bekannten Staudämme,
der Keban-Staudamm und, der jetzt wohl zu den größten
gehörenden, der Atatürk-Staudamm. Zu den natürlichen
Bodenschätzen zählen Kupfer, Chrom, Eisen, Silber, Blei,
Erdöl, Salz, Braunkohle und Magnesium. Ferner gibt es auch
Gold-Quellen.
Unter den Schwierigkeiten, die der ausbeutende türkische Staat
in unserer Heimat ausübt, ist mein Volk dazu verurteilt, nicht
selbst mit den obengenannten Erzeugnissen auszukommen im Gegenteil,
es ist dazu verurteilt, die Heimat zu verlassen.
Klima
Es herrscht mehrheitlich Festland-Klima: Im Süden ist der Winter
kurz und kalt und der Sommer sehr heiß und lang. Im Norden
hingegen ist gegenüber dem warmen Sommer der Winter sehr lange
und schneereich.
Sprache
Die Daylem-Theorie vertreten viele Wissenschaftler. Im folgenden
einige entsprechende Aussagen von Sprachwissenschaftlern:
[Mann 1932] zeigt eine genaue Beschreibung der Dimli-Sprache im
Raum von Siverek. Es wird unter uns fast wie eine kleine Lehrbibel
betrachtet. Oskar Mann geht ferner weiter auf die verschiedene Dialekte/Mundarten
ein. Er vergleicht außerdem Dimli mit dem Westkurdischen,
um aufzuzeigen, daß Dimli kein Dialekt des Kurdischen ist,
wie es oft fälschlicherweise angenommen wurde, sondern eine
eigene Sprache.
[Todd
1985], Seite III: »Dimili is an Iranian language, part of
the Indo-Iranian subgroup of Inda-European. [...] The language,
however, is distinct from kurdish dialects.«
J.
Blau: »Im allgemeinen klassifizieren wir Zaza und Gurani zu
den Nordwest-Iranischen Sprachen und verbinden sie somit nicht mit
dem Kurdischen.«
Aussage
von Windfuhr: »So muß man Dimli aus den kurdischen Dialekten
trennen.«
Viele andere Wissenschaftler wiederum, wie Ferdinand Justi, Erscher
und Gruber, Alber Socin, Charles William Wilson, haben fälschlicherweise
das Dimli als Dialekt des Kurdischen gesehen.
Der
Unterschied dieser beiden Sprachen ist jedoch fast so groß
wie zwischen dem Deutschen und dem Niederländischen.
Vergleich
mit dem Westkurdischen: Wörter
Die nachfolgenden Beispiele stammen aus [Mann 1932], S. 19ff. Sie
sollen zeigen, daß die Dimli-Sprache kein kurdischer Dialekt
ist. Weitere Vergleiche von grammatikalischen Strukturen können
an dieser Stelle allerdings leider nicht gezogen werden.
| Dimli |
Westkurdisch |
Deutsch |
| amnan |
havin |
Sommer
|
| asmi |
hiv |
Mond |
| meyman |
mivan |
Gast |
Tab. 1: -m-Stämme (Dimli) verglichen mit -w-Stämmen (Westkurdisch).
Es zeigt sich, daß die Abweichungen für ganz alltäglich
benutzte Wörter wie zu sehen ist sehr groß sind. Dimli
Westkurdisch Deutsch
Vergleich mit dem Westkurdischen: Flektion
Die Präsensbildung des Dimli ist vom Westkurdischen ganz verschieden.
Das Dimli hat kein Präsenspräfix, das Westkurdische besitzt
dagegen dä-, de-, di- usw. Daher verwendet Dimli die Stammerweiterungen
-än und -änn, die dem Westkurdischen gänzlich fremd
sind. Ferner ist dem Westkurdischen die Dimli-Verbalpartikel do,
o ebenso unbekannt. Die gemeinsame Abstammung ist bei der Dimli-Verbalwurzel
yenna(n) (»ich komme«), verglichen mit der westkurdischen
Wurzel tem, kaum erkennbar; vgl. [Mann 1932].
Für die am meisten gebrauchten Zeitwörter werden in den
beiden Sprachen jeweils andere Verbalstämme bevorzugt:
| Dimli |
Westkurdisch |
Deutsch |
| vano |
dê-bejê |
er
sagt |
| sinno |
dê-herê |
er
geht |
Tab. 2: Vergleich der wichtigen Verbalstämme für »sagen«
und »gehen«.
Vergleich
mit dem Westkurdischen: Genus
Die Unterscheidung von grammatischen Geschlechtern ist im Dimli
sehr stark ausgeprägt, dagegen ist sie im Westkurdischen nur
noch in Resten zu finden. Beispielsweise wird im Dimli für
ðer sagtÐ/ðsie sagtÐ beim Verb zwischen zwei Formen
unterschieden: »o vano«/»a vana«.
Vergleich mit dem Westkurdischen: Zusammenfassung
Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten in verschiedenen Sprachen,
die belegen, daß Dimli eine eigenständige Sprache ist;
einige der Argumente wurden oben skizziert. Die Dimli-Sprache hat
kurdischen Einwirkungen nur sehr wenig nachgegeben. Wenn es Ähnlichkeiten
zwischen Dimli und Kurdisch gibt, sind diese wohl vor allem darauf
zurückzuführen, daß beide zur Gruppe der iranischen
Sprachen gehören.
Zudem besitzt das Dimli eigene Dialekte. Meiner Meinung nach lassen
sich zwei Hauptdialekte unterscheiden: Der Nord-Dialekt wird im
Gebiet von Dersim (türkisch Tunceli) gesprochen, der Süd-Dialekt
im Gebiet von Siverek.
Das
Verhältnis von Dimli und Kurdisch kann etwa mit jenem zwischen
Deutsch und Niederländisch verglichen werden: Viele Niederländer
sprechen Deutsch, aber nur weniger Deutsche Niederländisch
ähnlich ist es mit den Kurden und den Dimli. Viele, ja fast
alle Dimli sprechen Kurdisch, aber kaum ein Kurde Dimli; mir ist
in meinem Bekanntenkreis nur ein einziger Fall bekannt.
Schlußbemerkung
Einer der Eigenschaften unserer Kultur besteht darin, daß
sie weder die Mission noch die Missionierung kennt: Unser Volk hat
bis zum heutigen Tag weder die Nachbarländer überfallen
noch versucht, sie zu missionieren. Um so mehr ist seine Kultur
und Sprache in den letzten Jahrzehnten mit der Gefahr der endgültigen
Ausrottung konfrontiert. Zur Zeit sind wir zwischen zwei Fronten
geraten, unser Land ist Kriegsschauplatz zwischen dem türkischen
Staat und den uns fremden politischen Parteien geworden.
Systematische Ausbeutung der Reichtümer im Südosten zum
Nutzen der Monopole und krasse Gegensätze im Lebensstandard
der Türken und der Dimilen charakterisieren den heutigen Status.
Gezielt wird alles zerstört, was auf eine fremde, das heißt
auf die Dimli-Identität hinweist.
In
der Türkei nimmt die kulturelle Unterdrückung der Dimilen,
vor allem auf dem Gebiet der Sprache, eine besondere brutale Form
an. In dieser Hinsicht ist ein Dimli ein Emigrant im eigenen Land.
Es gibt keine Zeitungen, Filme, Schulen, Radiosendungen usw. auf
Dimli alles ist türkisch.
Zum
Schluß möchte ich sagen, daß jeder, egal ob Türke
oder Kurde oder Deutscher, gegen die schlimme Assimilierungspolitik
der türkischen Regierung reagieren muß. Es ist nicht
abzuleugnen, daß gerade die Dimli-Sprache am aussterben ist.
Man darf hierbei, meiner Meinung nach, auf keinen Fall von der Aussage
ausgehen, daß es sich angeblich um die Arbeit des türkischen
Geheimdienstes handele, wenn verschiedene Personen sich auf wissenschaftlicher
Basis mit der Dimli-Sprache und der eigentlichen Identität
auseinandersetzen. Im Gegenteil, diesen Menschen muß geholfen
werden, damit Dimli, wir, nicht ausstirbt. Denn heute, im Aufbruch
des Zeitalters der nationalen Selbständigkeit, sind auch wir
eine Nation mit eigener Sprache, Kultur und somit Identität.
Ich
appelliere hiermit an alle, mit Freundschaft und Brüderlichkeit
das Ziel unterdrückter Völker, denn das nach einem menschenwürdigen
und gerechten Leben, zu erreichen.
Literatur
[Blau o. J.]
Blau, Joyce: Gurânî et zâzâ. In: Schmidt
[Hrsg.]: Linguarum Iranicum.
[Le
Coq 1932]
Le Coq, A. von: Kurdische Texte. Band IIII. Berlin: 1903.
[Izady
1992]
Izady, Mehrdad: The Kurds: A Concise Handbook. Washington DC: Taylor
& Francis, 1992.
[Mann
1932]
Mann, Oskar: Mundarten der Zaza. Bearbeitet von Karl Hadank. Berlin:
1932. [Z. Zt. erhältlich in Restexemplaren beim Zentralantiquariat
in Leipzig; Preis je Exemplar: DM 40.]
[Miller
1864]
Miller, F.: Beiträge zur Kenntnis der neupersischen Dialekte.
Teil III: Zaza Dialekt der Kurdensprache. In: SbÖAW Nr. 48,
1864. S. 227245.
[Todd
1985]
Todd, Terry Lynn: A grammar of Dimli (also known as Zaza). Ann Arbor:
University Microfilms International [300 N], 1985.
Empfohlene Berichte
WARE. Zeitschrift für die Dimli-Kirmanc-Zaza-Sprache und -Kultur.
Erscheint seit 1992 fast vierteljährlich in den Sprachen Dimli,
Türkisch und Deutsch, teilweise auch Englisch.
Anschrift: WARE · Postfach 1369 · D 72258 Baiersbronn.
Preis je Exemplar: DM 5.
Anhang
1: Das Alphabet des Dimli (nach Suvar Temizbas)
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Anmerkung des Herausgebers
Da im gegenwärtigen HTML-Standard (der für das World-Wide-Web
verwendet wird) weder phonetische Zeichen noch die im Dimli benutzten
diakritischen Zeichen verwendbar sind, muß an dieser Stelle
auf das gedruckte Buch verwiesen werden.
Allerdings könnte falls dies gewünscht ist
eine Grafik mit jener Tabelle gezeigt werden; in diesem Fall schicken
Sie bitte eine kurze Nachricht an Sascha Brawer, den Herausgeber
des Tagungsbandes bzw. der Online-Proceedings.
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Anhang
2: Sprachenkarte
Quelle: [Izady 1992], S. 171
Anhang 3: Der iranische Zweig der indo-europäischen Sprachfamilie

Quelle:
[Izady 1992], S. 169

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